Sinn der Übung aus Kapitel 10 des Master Key Systems

Die 10. Übung aus dem Master Key System wird von vielen Studenten übersprungen, da ihre enorme Wichtigkeit nicht erkannt wird. Was ist der Sinn dieser Übung?

Das Master Key System hat einige Schlüssel-Botschaften. Eine dieser Botschaften bzw. Lehren ist es, unser Ideal, also das, was wir uns wünschen, als bereits bestehende Tatsache anzuerkennen. In Teil 11 wird darauf im Detail eingegangen. Im zweiten Teil des Master Key Systems lernen wir, dass unser Unterbewusstsein uns beim Wort nimmt. Es argumentiert nicht, sondern führt lediglich aus.

Das lässt sich nur die Schlussfolgerung zu, dass unser Unterbewusstsein uns genau das bringt, was wir ihm mitteilen. Wenn wir ihm mitteilen, dass wir Liebe, Wohlstand und Reichtum wollen, dass wir endlich die Partnerschaft unseres Lebens finden wollen, wird uns das Gesetz der Anziehung genau das bringen, da es uns beim Wort nimmt. Wir wollen etwas, sagen damit also, dass wir es nicht haben, sonst würden wir es ja nicht wollen. Haarspalterei? So ist nun mal das Gesetz und dem können wir nicht entfliehen.

Das bedeutet, dass wir strenggenommen garnicht soweit kommen dürfen, uns etwas zu wünschen, da dies eine falsche Botschaft an das Unterbewusstsein übermittelt, nämlich… Mangel. Unsere Aufgabe ist es, den Wunsch als bereits bestehende Tatsache anzuerkennen (siehe MKS 11:17, 11:18, 11:19 und die Übung aus Kapitel 11), denn, wie Innen, so Außen.

Es ist in etwa so wie die Einstellung eines Radioprogrammes. Wenn wir den Sender wechseln wollen, wenn wir die Frequenz wechseln wollen, werden wir dadurch keinen anderen Sender reinbekommen. Die Frequenz bleibt die Gleiche. Wir müssen die feste Entscheidung treffen und den Sender auch tatsächlich wechseln und nicht nur wollen…

Was hat das jetzt mit der Übung aus Teil 10 zu tun?

In der Übung aus Kapitel 10 geht es darum, bei geöffnetem Augen – statt wie bisher mit geschlossenem Augen – eine Visualisierung durchzuführen. Die Aufgabe ist es, sich ein Quadrat auf einer Wand vorzustellen. Die Linien des Quadrats sind schwarz. Wenn das geschafft ist, sollen wir einen Kreis in dieses Quadrat zeichnen. In diesen Kreis setzen wir in die Mitte einen Punkt. Diesen Punkt ziehen wir nun ca. 25 Zentimeter zu uns heran, und wir haben einen Kegel. Nachdem wir das geschafft haben, sollen wir die Farbe schwarz in weiß, rot und dann zu gelb ändern.

Alles bei geöffneten Augen.

Wie hilft mir das jetzt, meine Ideale in die Welt zu manifestieren???

Unsere Aufgabe ist es, das Ideal im Bewusstsein zu halten.

Wenn wir uns ein Ideal in der Stille erstellt haben, und dann in den Alltag übergehen, werden wir für eine gewisse Zeit die alte Wirkung beobachten können. Das ist einfach so, da die alte Ursache nicht von jetzt auf gleich verschwindet, sondern wie eine Blume langsam dahinwelkt, bis sie sich gänzlich aufgelöst hat und wieder in die Ursubstanz übergegangen ist, aus der alle Dinge entstehen..

Das ist das Gesetz des Wachstums bei der Arbeit.

Wir haben unser Ideal erstellt und sehen in der äußeren Welt das, was wir nicht wollen. Wenn wir darauf nun reagieren, als wäre es die Wahrheit, geben wir dieser Wirkung Energie. Da die Wirkung selber wieder nur eine Ursache ist, verstärken wir das, was wir nicht wollen.

Sehen wir jetzt aber vor unserem wachen Auge die neue Ursache – eben der Inhalt der Übung -, geben wir dieser Sache Energie und tragen somit verstärkt dazu bei, dass sich unser Ideal materialisiert und verwirklicht.

Die geistigen Bildern müssen unsere Tat bestimmen, nicht die alte Auswirkung in der äußeren Welt. Das erreichen wir unter anderem durch die Anwendung der erlangten Fähigkeiten aus Übung 10.

Mir persönlich waren viele Übungen aus dem MKS sehr suspekt und habe sie nicht durchschaut. Ich dachte, dass Ich die auch weglassen könne. Pustekuchen! Alle Übungen SIND wichtig! Sonst wären sie nicht da! Daran erkennt man m. E. sehr gut, ob man das Master Key System wirklich verstanden hat oder man noch an der Oberfläche kratzt. „Ich brauche die Übungen nicht…“ DOCH!

Übung, Übung und nochmals Übung

Nun, wie erlangt man die Fähigkeit, sein Ideal als bereits bestehende Tatsache zu sehen, obwohl es noch gar nicht „da ist“? Durch Übung. Es ist wie bei allen Dingen im Leben und im Master Key System: Wir können den Master Key nur erlangen, wenn wir wirklich bereit sind, unseren Geist zu trainieren.

Ich vergleiche die „Meisterschaft“ des Master Key gerne mit einem Spitzensport: Ohne regelmäßiges Training haben wir wenig bis garkeine Chance, „oben“ mitzuspielen. Übung ist notwendig, damit unser geistiger Muskel wachsen kann, exakt wie beim körperlichen Muskel. Um sich das vor Augen zu führen empfehle Ich, Sport zu treiben und seine Erfolge zu dokumentieren. Nach einiger Zeit wird eine Pause von 3, 4 Wochen eingelegt und weiter dokumentiert. Sind die Kraft- bzw Ausdauerwerte gestiegen oder gesunken? Aus eigener Erfahrung: Gesunken. Man muss nach dieser sofort viele Schritte erneut gehen, um den alten Stand wieder zu erlangen.

Man kann dies natürlich auch theoretisch nachvollziehen, wenn man diese Erfahrung aber am eigenen Leibe erlebt, wird man einen sehr großen „Aha!“-Effekt und die Wichtigkeit der Übungen im MKS nachvollziehen können.

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Studienmaterial

Ich studiere das Master Key System mit der deutschen Ausgabe von Helmar Rudolph, welches Du hier direkt bei Ihm erwerben kannst: Link zum Buch. Daneben bietet er auch ein Hörbuch an, perfekt geeignet für solche, die viel unterwegs sind. Es lohnt sich.

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