Ein neues Bewusstsein erschaffen (mit Beispiel)

Ein Bewusstsein erschaffen für Liebe. Das erschaffen wir in diesem Beitrag. Von Hass zu Liebe und erläutern damit das Vorwort zu Teil 1 aus dem Master Key System. 

Das allererste Vorwort aus dem Master Key System spricht bereits für viele in verschleierten Worten.

In der deutschen Master Key System Ausgabe von Helmar Rudolph finden wir folgende Textstelle:

Willst Du mehr Macht in Dein Leben bringen? Dann erlange ein Bewußtsein für Macht. Mehr Glück? Dann erlange ein Bewußtsein für Glück. Lebe den Geist dieser Dinge, bis sie zu Recht Dein werden. Es wird dann unmöglich sein, sie von Dir fernzuhalten. […]

Du musst diese Kraft nicht erwerben; Du besitzt sie bereits. Du willst sie aber verstehen; Du willst sie nutzen; Du willst sie kontrollieren. Du willst Dich mit ihr durchtränken, so daß Du voranschreiten und die Welt vor Dir hertragen kannst.

Die altdeutsche Schreibweise mit ß statt ss ist vom Übersetzer so gewollt.

Ich habe diese Passage so lange nicht verstanden. Heute weiß Ich natürlich, dass es keine Zauberei oder übernatürliche Intelligenz benötigt, um diese Passage zu verstehen, das das Verständnis jedoch zu einem Magier macht…

Was bedeutet es, ein Bewusstsein für etwas zu erschaffen?

Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel. Es ist bewusst überspitzt dargestellt.

Momentaufnahme: Wo stehe Ich? Wer bin Ich überhaupt?

Stelle Dir vor, Du hast noch nie etwas von Liebe und Freundlichkeit und Herzlichkeit gehört. Menschen bezeichnen Dich als lieblosen, kaltherzigen Menschen und wenn Leute an Deiner Seite hängen bleiben, dann Arschlöcher und negative Menschen, die nur fluchen, Lästerei betreiben und ähnliche Dinge tun.

Du hast jetzt das Master Key System gefunden und möchtest ein liebevoller Mensch werden, da es Dich nicht erfüllt, negativ zu sein, Menschen nieder zu machen und Du das komischerweise immer wieder auf irgendwelchen unerklärlichen Gründen zurückbekommen hast, so, als ob es sowas wie Karma gäbe. Heute weißt Du, dass es das Universelle Bewusstsein war, welches Zahn um Zahn von Dir verlangte.

Jetzt steht da im Vorwort, dass man ein Bewusstsein für die gewünschten Dinge erschaffen soll. Was heißt das?

Im Moment – das ist nur ein Beispiel – lebst Du sehr negativ, bist ein schroffer Weggefährte und haust jedem eins auf die Nase, der was von Dir möchte. Wenn Du Menschen siehst, denkst Du sofort, was für Idioten das doch sind. Alle Menschen scheinen Dich zu hassen.

Wenn wir Deinem Leben eine Bezeichnung geben müsstest, würdest Du wahrscheinlich sagen: Dein Leben ist von Hass erfüllt. Du lebst Hass aus. Du bist Hass. In MKS-Speech würden wir sagen: Du hast ein Hass-Bewusstsein.

Intermezzo: Polarität

Es gibt im Leben eine Polarität. Heiß und kalt. Oben und unten. Schwarz und weiß. Das ganze Leben besteht aus diesen Polaritäten. Wir wären nicht in der Lage, irgendetwas zu benennen, wenn es keine Polarität hätte. Als Beispiel die Lampe hier in meinem Zimmer: Die Lampe steht auf einer schmalem (Polarität zu breit) Stange. Die Form der Lampe ist eckig (Polarität zu rund). Die Lampe spendet helles Licht (Polarität zu dunkel).

Wenn Die Lampe jetzt weder auf einer schmalen oder breiten Stange, die Form einer eckigen oder runden, weder helles noch dunkles Licht noch irgendetwas zwischen diesen Polaritäten wäre, dann gäbe es diese Lampe überhaupt nicht. Wenn wir nicht in der Lage wären, sie zu beschreiben, würde sie überhaupt nicht existieren.

Diese Polaritäten beschreiben ein und sie selbe Sache, jedoch auf einer anderen Position der Skala. Es gibt einen dunklen Raum. Machen wir jetzt das Licht an, wird es schlagartig hell. Die Dunkelheit weicht, da nicht zwei Dinge der gleichen Sache an ein und der selben Stelle existieren können. Licht war die ganze Zeit da, nur die Position auf der Skala hat sich von dunkel hin zu hell verschoben. Hier erkennen wir, dass es da noch ganz viele Zwischenstufen gibt, die z. B. mit einem Dimmer erreicht werden können.

Bewusstsein erschaffen: Wo will Ich hin?

Wir haben also erfahren, dass wir momentan in einem Bewusstsein für Hass leben. Es ist im Grunde egal, wie man das nun nennt. Fiesling-Bewusstsein, wie auch immer.

Was uns viel besser gefallen würde ist ein Bewusstsein für Liebe. 

Liebe ist nur die Polarität zu Hass. Das bedeutet aber auch zwangsläufig, dass Hass und Liebe miteinander verwandt sind. Es kann in unserem Bewusstsein nur eine Ausprägung zur gleichen Zeit vorhanden sein (schmal oder breit).

Jetzt ist es wichtig zu verstehen, warum wir Erlebnisse von Hass und Missgunst in unserem Leben erfahren und leben. In unserem Bewusstsein sind Bilder, Gedanken und Überzeugungen, die sich dem Begriff Hass oder dem Gefühl Hass zuordnen lassen. Wenn wir an Hass und Verderben denken, fallen uns sofort viele Dinge ein.

Wenn wir aber über Liebe nachdenken, fällt uns plötzlich überhaupt nichts oder nur sehr wenig ein. Wenn wir jetzt also anfangen, Bilder, Gedanken und Überzeugungen zu dem Begriff Liebe ins uns erschaffen und es uns gelingt, Liebe ins uns zu fühlen, werden wir mehr und mehr Liebe in unserem ausdrücken durch unsere Handlungen und Worte. Auf der anderen Seite nehmen wir viel mehr liebevolle Dinge in der äußeren Welt wahr, die vorher zwar schon da waren, bisher aber kein Bewusstsein für diese Dinge vorhanden war. Das passiert ganz automatisch, wenn wir unser Bewusstsein – unsere innere Welt – mit Liebe füllen.

Da zwei Dinge nicht zur selben Zeit vorhanden sein können, werden wir den Hass immer weniger wahrnehmen, da wir uns es erlauben, Liebe zu denken.

Hiermit beweißt sich dann die Passage, in der Charles Haanel schreibt, dass wir diese Kraft nicht erst erwerben müssen. Wir haben sie bereits. Wir müssen uns nirgendswo Liebe kaufen! Wir füllen uns mit Gedanken der Liebe; wir erschaffen uns ein Bewusstsein für Liebe.

Lebe den Geist dieser Dinge, bis sie zu Recht Dein werden

Was bedeutet das? Wir fangen jetzt an Liebe zu denken. Hier dürfen wir nicht aufhören, sondern, sofern wir das möchten, sollten diese Gedanken immer und immer wieder denken. Irgendwann werden sie dann ins Unterbewusstsein abgegeben und wir haben den Hass erfolgreich aus unserem Leben entfernt. Nicht, indem wir den Hass bekämpft haben. Das würde ihm nur mehr Aufmerksamkeit schenken. Wir würden wieder über ihn nachdenken mit der Folge, dass er in unserem Leben da bleiben und noch fester an uns gebunden würde.

Ganz wichtig: Wir hören auf, dem ungewünschtem Aufmerksamkeit zu schenken. Wir müssen es nicht bekämpfen!

Die Sache muss unbewusst werden, damit es dort automatisch gedacht wird, ohne, dass wir noch bewusst an Liebe denken müssen. Wir sind dazu geworden.

Wurde dieses Wissen, welches wir im Master Key System finden, jemals irgendwo gelehrt? In der Kirche? In der Schule?

Das Allerbeste: Das ist erst der Anfang. Das Master Key System besteht aus 24 Kapiteln, die all dies näher beleuchten.

Zusammenfassung:

  1. Wir leben in der Polarität, alles hat zwei Pole mit unendlich vielen Zwischenstufen
  2. Zwei Dinge können nicht zur selben Zeit am selben Ort sein. Dies gilt auch für die geistige Welt
  3. Wenn wir vom negativen Pol (hier Hass) zum positiven Pol (hier Liebe) wollen, müssen wir der Liebe Aufmerksamkeit schenken
  4. Mit der Zeit übernimmt das Unterbewusstsein diese Aufmerksamkeit und wir sind dazu geworden

Ist das nicht der Hammer?

Als Übung: Neues Bewusstsein erschaffen haben wir jetzt gelernt. Man kann es auf alles anwenden. Was wären andere Beispiele aus Deinem Leben?

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Studienmaterial

Ich studiere das Master Key System mit der deutschen Ausgabe von Helmar Rudolph, welches Du hier direkt bei Ihm erwerben kannst: Link zum Buch. Daneben bietet er auch ein Hörbuch an, perfekt geeignet für solche, die viel unterwegs sind. Es lohnt sich.

Vorhandene Kommentare

[…] Erst jüngst habe Ich einen Beitrag dazu verfasst, wie das Vorwort zu Teil Eins zu verstehen ist, speziell die Stelle mit Lebe den Geist dieser Dinge, bis sie zu Recht Dein sind. Hier kannst Du es nachlesen. […]

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