Blog Talk: Angst überwinden

Wie gehen wir mit Angst richtig um und was hat das Master Key System dazu zu sagen?

Blog-Talk: Angst

Dieser Beitrag schildert meine Sicht auf das Thema Angst. Es ist das Thema. In einer Blog-Parade (sic) haben engagierte Blogger und Weltverbesserer (ahu!) über das gleiche Thema aus anderen Blickwinkeln geschrieben. Ich würde mich freuen, wenn Du mal vorbeischaust und so zu weiteren Einsichten erlangst.

  1. Alina Mühlenhoff – Angst überwinden
  2. Tobias Günther – Angst überwinden in 3 effektiven Schritten
  3. Ralph Kurz – Angst überwinden: Keine Angst vor der Angst

Info: Es geht hier um die Angst, die bei der Durchführung von Tätigkeiten oder beim Überquerren der eigenen Comfortone auftritt (und ähnliche). Es geht hier nicht um die Angst die entsteht, wenn Ich gerade von einem 80-Tonner angefahren wurde und nicht weiß, ob Ich jetzt für immer gelähmt bin. Oder ob Ich jetzt als Argentinier 10 Minuten vor Abpiff einen reinbekomme und Angst habe, die WM zu verlieren.

Jeder Mensch hat Angst

Wir sind oft ängstlich aus oft ganz total unsinnigen Gründen. Betrachtet man die Situation als Außenstehender fragt man sich, warum diese Person jetzt Angst davor hat und es nicht einfach tut.

Wer keine Angst hat, ist in der Minderheit.

Ganz egal, wie erfolgreich eine Person ist, ganz egal, wie groß die Reichtümer sind, die eine Person besitzt. Angst tritt bei jedem Menschen auf. Das bedeutet, dass man kein „Sonderling“ ist, sondern dieses Gefühl völlig natürlich in jedem Menschen (und Tier?) existiert und selbst die Erfolgreichsten der Erfolgreichsten durch ihre Angst gehen mussten und müssen. Aufgrund der Polarität kann man Angst nicht aus dem Leben vernichten. Was man hingegen tun kann ist, mit ihr auf akkurate Art umzugehen und das Leidpotential aus der Sache zu nehmen. Seien wir mal ehrlich: Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele niemals aus dem einfachem wie absurdem Grund, der Angst. Wir wissen so oft, was wir tun müssen. Diese Person ansprechen, jene Person anrufen, dieses Geld investieren, den Flug buchen, über die stabile Brücke voller spitzer Zacken am Grund gehen, seine Meinung sagen, Nein sagen.

Grant Cardone, Selfmade-Multi-Millionär, sagt, dass derjenige, der keine Angst verspürt, zu kleine Ziele hat. Die Ziele befinden sich alle in Reichweite, alle in der Comfortzone. Seine Rede ist: „Wenn Du keine Angst hast, machst Du etwas falsch.“

Das darf aber kein Grund sein, die Flinte ins Korn zu werfen und es garnicht erst zu probieren. Wie oben bereits geschrieben, hat jeder Mensch auf irgendeine Weise Angst. Die Erfolgreichsten (Erfolg muss nicht unbedingt finanzieller Natur sein) haben aber gelernt, damit umzugehen. Sie haben Wege ersonnen, wie sie auf die Angst reagieren und wie sie mit ihr Leben. Man muss die Angst in sein Leben integrieren und lernen, dass sie nichts schlimmes, nichts zu unterdrückendes ist, sondern zum Leben dazugehört. Das bedeutet nicht, sich von der Angst beherrschen zu lassen, im Gegenteil! Angst hat nichts negatives an sich, es ist wie immer unsere innere Einstellung zur Angst, die die Angst entweder zum Feind, den man unbedingt vernichten muss oder zum Partner und Freund macht, mit dem man zusammenlebt und so noch stärker wird als ohne die Angst.

Eine der häufigsten Arten von Angst in meinem Leben war die Angst vor Ablehnung. Bloß nichts falsches sagen, bloß keinen falschen Schritt wagen, sondern immer auf sicher spielen. Mit dieser Einstellung erreicht man nie das, was man möchte. Bis Ich erkannt hatte, dass Ich nicht Angst vor der Ablehnung an sich hatte, sondern mich selbst abgelehnt hatte, verging so manches Jahr. Man lehnt nicht immer die Situation ab, sondern in den meisten Fällen bestimmte Aspekte an sich selbst und projeziert dies auf die jeweilige Situation.

Das aller fieseste an der Angst ist, dass, wenn man nicht genau weiß, wie man mit ihr lebt, wird sie zum Albtraum und verhindert nahezu jeden Fortschritt im Leben. Man kann einen Zentimeter vor dem Ziel stehen, man kann durch eine Handlung sein ganzes Leben verändern. Wenn man sich aber vor dieser Handlung fürchtet, schiebt man diese Handlung nach vorne und nach vorne und versteckt sich unter der Idee, dass die Angst mit der Zeit verschwinden wird, was niemals passieren wird. Die Angst wird immer zum Problem werden, solange wir nicht gelernt haben, mit ihr umzugehen.

Ich wette, dass in 95 % aller Fälle durch einen richtigen Umgang mit der Angst diese aus ihrer Problemhaftigkeit befreit werden konnte und man so frei gewesen wäre. Leider (im wahrsten Sinne des Wortes) schieben wir die Situation immer wieder nach vorne, da wir Angst haben, obwohl man definitiv handeln kann, auch wenn es nicht direkt so ist, wie man sich das vorstellt. Handeln ist immer möglich.

Was ist der falsche Weg?

Es ist wichtig, dass Angst nicht als ein Feind angesehen wird. Angst hat eine sinnvolle Funktion, uns vor Gefahren zu schützen. Es wird Adrenalin ausgeschüttet und dem Gehirn mitgeteilt, zu fliehen oder zu kämpfen. Die meisten Menschen entscheiden sich dazu, zu fliehen, da sie nicht gelernt haben, mit der Angst umzugehen; in der heutigen Zeit eine völlig natürliche, aber hinderliche Reaktion, sofern wir etwas erreichen wollen.

Viele Menschen sagen in Situationen der Angst einfach: „Die Angst soll verschwinden, Ich bin total gelähmt. Gehe jetzt weg!!!“ Mit dieser Ablehnungshaltung verstärken wir die Angst.

Fakt ist, dass die Angst so niemals verschwinden wird. Wir wissen durch das Prinzip von Ursache und Wirkung, dass nichts einfach so geschieht. Die Angst wird also nicht „einfach so“ verschwinden und das Gewünschte, was durch die Angst blockiert wird, kann nicht zu uns kommen, wenn wir die starke Gedankenform „Angst“ in unserer Leben lassen uns sie dort ihre Wirkung entfalten lassen. Wir können tatsächlich alles haben, was wir wollen. Solange wir aber Angst haben ist es so, als ob der Wunsch ein negatives Vorzeichen hat. Angst muss also als aller erstes eliminiert werden, bevor überhaupt irgendwas erreicht werden kann.

Wie mache Ich es richtig?

Neuer Glaubenssatz

Solange wir der Angst gegenüber stehen, kann sie nicht verschwinden, das ist energetisch unmöglich. Der richtige Weg ist also, die Angst zu bejaen und in unser Leben zu integrieren, lernen, mit ihr zu leben, anstatt sie als einen Feind zu betrachten.

Es gibt einen sehr wertvollen Glaubenssatz, der sich vom Prinzip der Polarität ableitet und mir schon oft als Rat gegeben wurde:

Obwohl Ich Angst habe, kann Ich XYZ tun.“ (sowohl als auch)

Der Glaubenssatz der meisten Menschen lautet hingegen:

„Solange Ich Angst habe, kann Ich XYZ nicht tun.“ (entweder, oder)

Damit versperrt man sich von vorne herein jede Möglichkeit, die Angst zu überkommen, da man wartet, bis sie verschwindet, was sie niemals tun wird. Aus fast 4 Jahren Erfahrung mit einem falsch verstandenen Umgang mit Angst kann Ich heute sagen, dass, egal wie wie viel man sich auch wünscht, die Angst soll verschwinden… sie wird nicht verschwinden. Dieser Gedanke ist eine Selbsttäuschung aller ersten Grades und muss unbedingt aus dem Bewusstsein verschwinden (sofern man natürlich Angst hat). Es ist fast kein Fortschritt möglich, wenn man mit einer solchen Einstellung mit Angst versucht umzugehen.

Solarplexus

Wir können uns das Wissen um unseren Solarplexus zu nutze machen, indem wir ihn strahlen lassen. Das machen wir, indem wir uns auf unsere Kraft zu Schöpfen besinnen, sie anerkennen und uns dann auf Mut konzentrieren.

Am Anfang hat jeder Mensch riesige Angst vor neuen Dingen, die ihm völlig fremd sind. Ich kann mich noch an Situationen erinnern, wo Ich wie gelähmt war. Durch starke Bekräftigung mit Hilfe des Gegenargumentes aus Teil Zwei des Master Key Systems mit den Eigenschaften, die Ich für die jeweilige Situation benötigte, konnte Ich die Situation bereinigen und kam als strahlender Sieger hervor.

Fülle- und Reichtumsbewusstsein

Angst tritt häufig auf, wenn wir etwas wollen, was wir nicht besitzen (= Mangelbewusstsein). Fangen wir an zu handeln mit der gewünschten Sache im Bewusstsein als bereits bestehende Tatsache (Kapite 11 des Master Key Systems), tritt die Angst vor Verlust (etc.) der zu erhaltenden Sache nicht oder stark vermindert auf (je nach Grad der Konzentration auf die jeweilige Sache), da wir sie ja bereits haben. Unser Verhalten verändert sich durch ein Füllebewusstsein. Wenn wir nichts haben, eine Sache aber unbedingt haben wollen (z. B. Sex) geschieht dies durch ein Mangelbewusstsein, wie oben bereits geschrieben. Wenn wir dann diese Sache haben scheitern wir oft, da wir das erhaltende nicht wieder verlieren wollen: Angst durch Mangel. Damit ändert sich dementsprechend auch unsere Handlung und unsere Ausstrahlung zum Negativen. Wir verhalten uns so, dass wir die Sache nun wieder verlieren. Wir haben Angst eine Sache zu verlieren und was passiert: wir verlieren diese Sache. Ganz einfach.

Massive Handlung aus der Fülle heraus

Wir können dem entgegenwirken, indem wir massive Handlung durchführen. Wenn Ich beispielsweise Angst habe, keinen Job zu bekommen oder bei diesem einen Unternehmen nicht genommen zu werden, hilft es, statt einer Bewerbung oder einem Vorstellungsgespräch mindestens zehn (10) zu haben. Man ist in Fülle und man verhält sich dementsprechend. Man gibt dem Gedanken Lebenskraft. Eine Absage kann uns nichts mehr anhaben, da wir ja noch 9 andere Stellen haben, bei welchen wir eingestellt werden können. Das lässt auf fast alles übertragen.

Mache Dir bewusst, dass Dein jetziges Sein vergänglich ist. Wir können nur gewinnen

Damit meine Ich Deinen aktuellen Körper. Deine jetzige Inkarnation, wenn Du so willst. Irgendwann sind wir nicht mehr und nicht weniger als Futter für die Würmer. Viele Menschen sind im jungen Jahren bereits gestorben und haben gar nicht die Möglichkeit, unser Potential auszuleben. Wir haben die Ehre, zu handeln! Wir sollten uns bewusst machen, wie unbeschreiblich gut es uns geht. Die ganzen Menschen, die z. B. in Armenien im Genozid umgekommen sind, oder die Rote Khmer. Die ganzen Menschen auf der Welt und gar in unserer Nachbarschaft, denen es nicht so gut wie uns. Wir haben besten Vorrausetzungen, die man nur haben kann.

Hey, James Dean starb mit 24 (oder war es 23?). Hast Du wirklich Angst, an der Schauspielschule vorzusprechen? TUE ES! Wir können nur gewinnen. Egal wie schlecht wir im Leben abschneiden, jemand anderes hat nicht diese Möglichkeit, es überhaupt erst zu versuchen, ob er nun in Armut lebt oder bereits gestorben ist.

Wie gehe Ich ganz konkret mit der Angst um?

Mein ganz persönlicher Plan, den Ich nach einiger bewusster Anstrengung nun ganz automatisch abfahre, präsentiere Ich euch hier.

  1. Ich spüre die Angst. Ich fühle mich in sie hinein, statt sie abzulehnen (Ignorieren wir diesen Schritt, verstärken wir die Angst und werden gar handlungsunfähig. Was wir ablehnen, können wir nicht ändern, sonsdern verstärken es dadurch.)
  2. Ich atme drei mal tief ein und aus (Das sind ca 5 – 8 Sekunden für eine Aus- und Einatmung)
  3. Ich fokussiere meine Aufmerksamkeit auf alles, was da ist. Meinen Körper, die Umgebung, links, rechts, gerade aus. Ich dehne meinen Blickwinkel. Düfte und Gerüche, die Luft auf der Haut, die Geräusche, einfach alles. Dadurch komme Ich in den Zustand des JETZT, wo es keine Angst mehr gibt. In diesem Zustand ist das Ego ausgeschaltet und Ich in Kontakt mit einem spirituellen Ich.
  4. Ich handele in dem Bewusstsein, dass Ich handeln kann, obwohl Angst da ist. Angst ist kein Ausschlusskriterium für Handlung, für das es so viele halten. (Erst wenn die Angst weg ist, handele Ich.)
  5. Ich mache mir bewusst, dass es immer die Möglichkeit gibt, zu handeln, auch wenn es nur ganz keine Schritte sind. Ich weiß, dass Angst der einzige echte Widerstand zwischen mir und meinen Zielen ist.
  6. Ich mache mir bewusst, dass auf dieser Welt unendliche Fülle vorhanden ist. Ich stelle mir dazu vor, wie unvorstellbar groß die Bevölkerung der Erde ist, wie unvorstellbar alles im Überfluss produziert wird und das im Universellen unendliche Ressourcen als Potential zur Verfügung stehen. Wir sind als Menschen so unvorstellbar winzig in diesem gesamten Kosmos, dass bei diesem Gedanken jeder Angst-Gedanke im Keim erstickt wird.

Blog-Talk: Angst

Dieser Beitrag schildert meine Sicht auf das Thema Angst. In einer Blog-Parade (sic) haben engagierte Blogger und Weltverbesserer (ahu!) über das gleiche Thema aus anderen Blickwinkeln geschrieben. Ich würde mich freuen, wenn Du mal vorbeischaust und so zu weiteren Einsichten erlangst.

  1. Alina Mühlenhoff – Angst überwinden
  2. Tobias Günther – Angst überwinden in 3 effektiven Schritten
  3. Ralph Kurz – Angst überwinden: Keine Angst vor der Angst

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Studienmaterial

Ich studiere das Master Key System mit der deutschen Ausgabe von Helmar Rudolph, welches Du hier direkt bei Ihm erwerben kannst: Link zum Buch. Daneben bietet er auch ein Hörbuch an, perfekt geeignet für solche, die viel unterwegs sind. Es lohnt sich.

Vorhandene Kommentare

[…] Tobi: http://www.coach-tobi.de Oliver: http://masterkey.me/blog-talk-angst-ueberwinden […]

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