010: Gedanklicher Hausputz

In Lektion 5 des Master Key System angekommen werden wir aufgefordert, unsere gedanklichen und Ernährungsgewohnheiten umzustellen, sofern wir irgendeine Art von Fortschritt erzielen wollen. Ein geistiger, moralischer und körperlicher Hausputz ist also unsere Aufgabe, die wir in unser Leben integrieren müssen.

Für mich waren die ersten Kapitel hauptsächlich theoretischer Natur, mit Anweisungen, die gezielt unsere Gedankengänge betrafen. Also, wie wir denken sollen. Jetzt leitet uns Charles Haanel gezielt an, einen körperlichen, moralischen und geistigen Hausputz zu absolvieren, sofern wir auch nur irgendeinen Fortschritt erzielen wollen.

Hausputz?

Wir können dieses Bild auf unser tägliches Leben übertragen, um es besser zu verstehen. An sich ist es auch so einfach zu erfassen. Täglich sammelt sich Staub in unserem Haus oder unserer Wohnung an, es fällt dreckiges Geschirr an und die Wäsche muss auch gewaschen werden. Und und und. Wenn wir diese Aufgabe nicht erledigen, wird es irgendwann nicht mehr möglich sein, dort gesund zu leben. Alles ist dreckig, unaufgeräumt und man kann sich überhaupt nicht mehr auf die eigentlich wichtigen Tätigkeiten konzentrieren.

Wie meint Charles Haanel dies?

Geistiger Hausputz

Welche Gedanken denke Ich? Sind es Gedanken von Mut, der Hoffnung oder Gedanken der Angst, des Misstrauens und des Zweifels? Wir müssen diese Gedanken ohne Unterlass aus unserem Leben fegen und konstruktive Gedanke an deren Stelle setzen, da wir unser geistiges Haus sonst aus „Sackleinen“ bauen, wie es Charles Haanel im Master Key System sagt.

Wie sind meine Glaubenssätze Geld betreffend, meiner Person betreffend? Worüber denke Ich überhaupt den ganzen Tag nach?

Moralischer Hausputz

Was denke Ich über andere Menschen; wie denke Ich über Recht und Unrecht? Im Großen ist hiermit meiner Ansicht die „Reinigung“ selbstsüchtiger Gedanken gemeint. Wir sind alle Eins, und wenn Ich mich moralisch über andere Stelle, mein Wohlergehen über das der Masse stelle, werde Ich dafür die Quittung erhalten. Was einem nützt muss allen (Beteiligten) nützen. So schreibt es Charles Haanel in einer anderen Lektion.

Weiterhin geht es nicht nur um die Moral zwischen Menschen, sondern zwischen Mensch und der Umwelt, sowie den Tieren. Wie gehe Ich mit meiner Umwelt um, ist sie mir gleichgültig? Finde Ich es in Ordnung, mir täglich ein Steak einzuverleiben, ohne auf die Herkunft der Tiere Acht zu geben? Wie weit man diese Gedanken führt obliegt natürlich jedem selbst.

Körperlicher Hausputz

Das wird für viele, die bis zu dieser Lektion durchgehalten haben, eine Herausforderung sein. Zumindest wird es ein Bruch mit den alten Gewohnheiten geben, und das ist beim Thema Ernährung und Sport nicht immer einfach. Natürlich ist es einfach, wenn man es einfach haben möchte, für viele ist dieser Gedanke des schöpferischen Gedanken noch nicht komplett bis ins Unterbewusstsein vorgedrungen.

Wie sieht die Ernährung aus? Wie weit verarbeitet ist mein tägliches Essen? Stopfe Ich mir Abends immer eine Tüte Chips zwischen die Spalte und trinke dabei noch zwei Liter Bier? Besteht der Großteil meiner Mahlzeit aus Fleisch aus Massentierhaltung?

Die Ernährung sollte bewusst gewählt werden. Mir darüber Gedanken machen, und nicht blind den Einkaufswagen vollladen, wie man es immer getan hat. Weniger verarbeitete Produkte und mehr frische Zutaten. Durch da mehr an Energie der Ernährung und des Sports lässt sich auch das Essen besser zubereiten, so dass man abwechslungsreiches auf dem Tisch stehen hat, was Spaß macht. Gemüse, Obst, Wasser. Weniger tierische Produkte. Das ist ein Thema, welchem man sich als MKS-Student öffen MUSS. Ich denke, man kann nicht sagen: „Ich gestalte meine Realität nun bewusst.“ und dann bei Dingen wie Fleisch ein Auge zudrücken. Zumindest Gedanken, wie Fleisch überhaupt entsteht sowie andere tierische Produkte, anstatt sie einfach zu kaufen, anstatt dem Verkäufer das Denken für einen zu überlassen.

Dann noch der Sport.

Der Körper möchte bewegt werden. Er möchte frische Luft einatmen, in Gemeinschaft Teamsport betreiben. Ich wette, jeder hat seinen Sport und jeder, der wenig bis gar keinen Sport ausübt, hört den Ruf einer Sportart in seinem Inneren. Sport fördert die Gesundheit immens.

Weitere Gedanken

Wenn wir aufhören, Dinge zu tun, die uns offensichtlich nicht gut tun, hat dies weitreichende Konsequenzen auf unser gesamtes Denken. Das lässt sich an vielen Beispielen festmachen. Z. b. ermöglicht der Verzicht auf geistlosen TV-Konsum (sowie alle Abarten wie z. B. sinnloses Youtube schauen, wobei hier an den Geist gedacht wird: mks.yt) einen Wechsel der Aufmerksamkeit auf Dinge, die einem wichtig sind. Man ist den ablenkenden Reizen im großen Stille weniger ausgesetzt und befasst sich somit automatisch mit wichtigeren Dingen.

Man wird zwar zu Beginn Entzugserscheinungen bemerken, wenn man diese überwunden hat, wird man aber in der Lage sein, seine Ziele tatsächlich zu realisieren. Es ist einfach zu komfortabel, einfach wieder irgendwelche Serien anzuschauen, nonstop. Sofern diese Quelle des Ablenkung entfernt ist, und sofern wir weiterhin die Absicht haben, unser Leben zu verbessern, werden wir auch Wege finden, dies zu erreichen. Es wird uns dann MASSIV leichter fallen unsere Aufmerksamkeit auf diese Dinge zu lenken. Sehr gut funktioniert dies natürlich mit dem Master Key System. ^_^

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Studienmaterial

Ich studiere das Master Key System mit der deutschen Ausgabe von Helmar Rudolph, welches Du hier direkt bei Ihm erwerben kannst: Link zum Buch. Daneben bietet er auch ein Hörbuch an, perfekt geeignet für solche, die viel unterwegs sind. Es lohnt sich.

Vorhandene Kommentare

[…] ist es, einen sog. geistigen, moralischen und körperlichen Hausputz durchzuführen. In einem früheren Beitrag habe Ich darüber bereits geschrieben. Unser Leben ist das Ergebnis unserer vorherrschenden […]

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